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Personalisierte Suche oder Eingriff in die Persönlichkeit - Googles neue Datenschutzrichtlinien
Jeder kennt sie, jeder nutzt sie. Die Suchmaschine Google ist mittlerweile ein Teil unseres privaten und beruflichen Lebens geworden. Egal welche Fragestellung, egal welches Thema, ob die Suche nach einem Hausarzt oder die Route zum nächsten Kunden, der Alleswisser Google steht uns mit einer Vielzahl von kostenlosen Informationsangeboten mit Rat und Tat zur Seite.
Das Unternehmen Google Inc. hat mittlerweile über 60 verschiedene Anwendungen, die teilweise über die Oberfläche der Google-Internetseite erreichbar sind oder sich im anmeldepflichtigen Bereich befinden. Die Angebote reichen von einem Terminkalender (GoogleCalender) bis zur Dokumentenverarbeitung (GoogleDocs). Jedes dieser einzelnen Produkte hat eigene Datenschutzrichtlinien, die den Usern ermöglichen jeder Anwendung nur so viel Persönliches preiszugeben, wie sie für richtig halten. Diese Mauern möchte Google Inc. mit seinen neuen Datenschutzbestimmungen einreißen und die persönlichen Daten miteinander kombinieren, um den Suchenden noch besser einschätzen zu können.
Das Unternehmen Google Inc. hat mittlerweile über 60 verschiedene Anwendungen, die teilweise über die Oberfläche der Google-Internetseite erreichbar sind oder sich im anmeldepflichtigen Bereich befinden. Die Angebote reichen von einem Terminkalender (GoogleCalender) bis zur Dokumentenverarbeitung (GoogleDocs). Jedes dieser einzelnen Produkte hat eigene Datenschutzrichtlinien, die den Usern ermöglichen jeder Anwendung nur so viel Persönliches preiszugeben, wie sie für richtig halten. Diese Mauern möchte Google Inc. mit seinen neuen Datenschutzbestimmungen einreißen und die persönlichen Daten miteinander kombinieren, um den Suchenden noch besser einschätzen zu können.
Inhalt:
Google vereint die hinterlegten oder aufgezeichneten Benutzerdaten verschiedener Anwendungen und Internetangebote
Auffällig und für Jeden einsehbar hat Google auf seiner Startseite einen Hinweis geschaltet, der auf die überarbeiteten Datenschutzrichtlinien zum ersten März diesen Jahres aufmerksam macht. Die neun Seiten können in eine Aussage zusammengefasst werden: Alles wird vereint!
Google nutzt alle Informationen der User aus den verschiedenen Anwendungen und verknüpft sie mit dem Userprofil. Im Klartext bedeutet diese Änderung, dass jegliche Informationen, die der User in seinem Google Profil hinterlegt hat, automatisch auch bei z.B. Google+, Google Mail oder auch YouTube verwendet werden.
Die personalisierte Suche ist für Google das Hauptaugenmerk in den kommenden Jahren.
Im September 1998 ging die Suchmaschine unter dem Namen „Google“ online und löste damit seinen, 1996 gestarteten Vorläufer „BackRub“, ab. Die Suchmaschine wurde in den letzten 14 Jahren stetig weiterentwickelt und für die Suchenden personalisiert. Heutzutage klingt es fast undenkbar, dass der Google Algorithmus noch vor einigen Jahren egal wo, egal wann und vor allem egal bei wem dieselben Suchergebnisse bei ein und demselben Suchbegriff auswarf.
Mittlerweile ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering geworden, dass zwei verschiedene Benutzer dieselben Suchergebnisse bekommen. Wenn Sie z.B. bei Google plus oder bei Google Maps einen Hamburger Pflegedienst positiv oder negativ bewertet haben, wird diese Bewertung bei der nächsten Suche nach einem Hamburger Pflegedienst, mit in die Google Suchergebnisse einfließen. Bei einer vorherigen positiven Bewertung beispielsweise, würde dieser Pflegedienst weiter oben stehen, weil Google abgespeichert hat, dass Ihnen dieser Pflegedienst gefallen hat.
Ein weiteres Beispiel liefert die Werbung in Google. Haben Sie sich einmal gefragt, warum diese ziemlich genau auf Sie zugeschnitten ist?
Hierfür ist ebenfalls die personalisierte Suche verantwortlich. Aus Sicht der Google Inc. ist dies aber keinesfalls ein Eingriff in die Privatsphäre sondern eher ein Geschenk! „Zum Beispiel können wir für die Suchanfrage „Golf“ (Sport oder Auto?) schneller die gewünschten Ergebnisse liefern“
(Google Inc. (2012|2)
Welchen Einfluss kann ich nehmen?
Der einfachste Weg zum anonymen Googlen ist die Nutzung von verschiedenen Webbrowsern1. In einem können bequem die neusten Video-Marketing Maßnahmen großer Pflegedienste auf YouTube geschaut und dabei mit dem Google Account bewertet werden. In dem anderen kann, ohne Anmeldung bei Google, das Internet nach den neusten Informationen aus dem Pflege und Gesundheitsbereich durchsucht werden.
Der User hat außerdem die Möglichkeit in seinem Webbrowser1 die mit den Google Diensten verknüpften Cookies2 zu deaktivieren und schließt damit aus, dass Google Daten speichern kann. Wie überall in der Internetwelt können einzig und allein Informationen an Unternehmen wie Google gelangen, wenn diese bereits vom User angegeben worden sind. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, hat die Möglichkeit die Dienste von Google nicht mehr zu nutzen und Daten, die angegeben wurden wieder zu löschen.
Wie wird es in Zukunft weiter gehen?
Es bleibt abzuwarten was Google für die Zukunft neues geplant hat. Womit sich wohl jeder Internetnutzer mittlerweile abfinden muss, ist die Tatsache, dass das Internet keine rechtsfreie und unbeobachtete Spielwiese mehr ist, wie es in den 90iger Jahren war.
Internetriesen wie Google oder Facebook versuchen eine zentrale Plattform für Angebote im „world wide web“ (www) zu werden, auf denen der Nutzer alles finden kann, was er benötigt. Um die User an die eigene Internetseite zu binden, wird versucht das gesamte Internet mit seinen Funktionen und Möglichkeiten nachzubauen. Sie können heute schon bei Facebook nach Dienstleistungen und Produkten suchen. Eine Recherche des Redaktionsteam der pm pflegemarkt.com GmbH hat ergeben, dass bereits heute mehr als 600 Pflegedienste einen Auftritt bei Facebook haben. Abzuwarten ist, wie das Konkurrenzprodukt von Google, Google+, von den Firmen angenommen wird. Facebook hat den Kartendienst der Suchmaschine Bing eingebunden und ein komfortables Nachrichtensystem für die User integriert. Im Zusammenhang mit der neuen Datenschutzerklärung soll Larry Page (Gründer von Google) laut der Internetseite pandodaily sogar zu einigen seiner etwas kritischen Mitarbeitern gesagt haben: “Das ist unser neuer Weg: ein schönes Produkt für alles. Wer das nicht kapiert, sollte besser gehen!” (pandodaily 2012)
Quellen:
Glossar
1 Webbrowser:
Unter Webbrowser versteht man das Programm womit Sie Internetseiten aufrufen können (z.B. Mozilla Firefox, Google Chrome, Internet Explorer). Webseiten sind in einer Programmiersprache erstellt worden und bestehen nur aus Text. Erst durch Ihren Webbrowser kann der geschriebene Text grafisch als Internetseite dargestellt werden.
2 Cookies:
Cookies sind kleine Textdateien die vom Webbrowser auf Ihrem Computer gespeichert werden. Sie beinhalten Informationen zu Ihrem Internetverhalten, die beim nächsten Internetbesuch wieder abgerufen werden können. Wegen den Cookies sind beispielsweise auf einigen Internetseiten Ihre Benutzerdaten und Passwörter noch gespeichert.
Autoren: Thorsten Thater und Peter Voshage
- Google vereint die hinterlegten oder aufgezeichneten Benutzerdaten verschiedener Anwendungen und Internetangebote
- Die personalisierte Suche ist für Google das Hauptaugenmerk in den kommenden Jahren
- Welchen Einfluss kann ich nehmen?
- Wie wird es in Zukunft weiter gehen?
- Quellen
- Glossar
Google vereint die hinterlegten oder aufgezeichneten Benutzerdaten verschiedener Anwendungen und Internetangebote
Auffällig und für Jeden einsehbar hat Google auf seiner Startseite einen Hinweis geschaltet, der auf die überarbeiteten Datenschutzrichtlinien zum ersten März diesen Jahres aufmerksam macht. Die neun Seiten können in eine Aussage zusammengefasst werden: Alles wird vereint!
Google nutzt alle Informationen der User aus den verschiedenen Anwendungen und verknüpft sie mit dem Userprofil. Im Klartext bedeutet diese Änderung, dass jegliche Informationen, die der User in seinem Google Profil hinterlegt hat, automatisch auch bei z.B. Google+, Google Mail oder auch YouTube verwendet werden.
Die personalisierte Suche ist für Google das Hauptaugenmerk in den kommenden Jahren.
Im September 1998 ging die Suchmaschine unter dem Namen „Google“ online und löste damit seinen, 1996 gestarteten Vorläufer „BackRub“, ab. Die Suchmaschine wurde in den letzten 14 Jahren stetig weiterentwickelt und für die Suchenden personalisiert. Heutzutage klingt es fast undenkbar, dass der Google Algorithmus noch vor einigen Jahren egal wo, egal wann und vor allem egal bei wem dieselben Suchergebnisse bei ein und demselben Suchbegriff auswarf.
Mittlerweile ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering geworden, dass zwei verschiedene Benutzer dieselben Suchergebnisse bekommen. Wenn Sie z.B. bei Google plus oder bei Google Maps einen Hamburger Pflegedienst positiv oder negativ bewertet haben, wird diese Bewertung bei der nächsten Suche nach einem Hamburger Pflegedienst, mit in die Google Suchergebnisse einfließen. Bei einer vorherigen positiven Bewertung beispielsweise, würde dieser Pflegedienst weiter oben stehen, weil Google abgespeichert hat, dass Ihnen dieser Pflegedienst gefallen hat.
Ein weiteres Beispiel liefert die Werbung in Google. Haben Sie sich einmal gefragt, warum diese ziemlich genau auf Sie zugeschnitten ist?
Hierfür ist ebenfalls die personalisierte Suche verantwortlich. Aus Sicht der Google Inc. ist dies aber keinesfalls ein Eingriff in die Privatsphäre sondern eher ein Geschenk! „Zum Beispiel können wir für die Suchanfrage „Golf“ (Sport oder Auto?) schneller die gewünschten Ergebnisse liefern“
(Google Inc. (2012|2)
Welchen Einfluss kann ich nehmen?
Der einfachste Weg zum anonymen Googlen ist die Nutzung von verschiedenen Webbrowsern1. In einem können bequem die neusten Video-Marketing Maßnahmen großer Pflegedienste auf YouTube geschaut und dabei mit dem Google Account bewertet werden. In dem anderen kann, ohne Anmeldung bei Google, das Internet nach den neusten Informationen aus dem Pflege und Gesundheitsbereich durchsucht werden.
Der User hat außerdem die Möglichkeit in seinem Webbrowser1 die mit den Google Diensten verknüpften Cookies2 zu deaktivieren und schließt damit aus, dass Google Daten speichern kann. Wie überall in der Internetwelt können einzig und allein Informationen an Unternehmen wie Google gelangen, wenn diese bereits vom User angegeben worden sind. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, hat die Möglichkeit die Dienste von Google nicht mehr zu nutzen und Daten, die angegeben wurden wieder zu löschen.
Wie wird es in Zukunft weiter gehen?
Es bleibt abzuwarten was Google für die Zukunft neues geplant hat. Womit sich wohl jeder Internetnutzer mittlerweile abfinden muss, ist die Tatsache, dass das Internet keine rechtsfreie und unbeobachtete Spielwiese mehr ist, wie es in den 90iger Jahren war.
Internetriesen wie Google oder Facebook versuchen eine zentrale Plattform für Angebote im „world wide web“ (www) zu werden, auf denen der Nutzer alles finden kann, was er benötigt. Um die User an die eigene Internetseite zu binden, wird versucht das gesamte Internet mit seinen Funktionen und Möglichkeiten nachzubauen. Sie können heute schon bei Facebook nach Dienstleistungen und Produkten suchen. Eine Recherche des Redaktionsteam der pm pflegemarkt.com GmbH hat ergeben, dass bereits heute mehr als 600 Pflegedienste einen Auftritt bei Facebook haben. Abzuwarten ist, wie das Konkurrenzprodukt von Google, Google+, von den Firmen angenommen wird. Facebook hat den Kartendienst der Suchmaschine Bing eingebunden und ein komfortables Nachrichtensystem für die User integriert. Im Zusammenhang mit der neuen Datenschutzerklärung soll Larry Page (Gründer von Google) laut der Internetseite pandodaily sogar zu einigen seiner etwas kritischen Mitarbeitern gesagt haben: “Das ist unser neuer Weg: ein schönes Produkt für alles. Wer das nicht kapiert, sollte besser gehen!” (pandodaily 2012)
Quellen:
- Google Inc. (2012|1): Vorschau: Datenschutzerklärung. Online im Internet: URL: [Stand: 01. März 2012] https://www.google.com/intl/de/policies/privacy/preview/ (abgerufen am 25. Januar 2012)
- Google Inc. (2012|2): Datenschutzerklärung. Online im Internet: URL: [Stand: 20. Oktober 2011] https://www.google.com/intl/de/policies/privacy/ (abgerufen am 25. Januar 2012)
- SEO-united.de (2012), Blog: Google – Die Geschichte einer Suchmaschine. Online im Internet: URL: [Stand: 06. September 2008] http://www.seo-united.de/blog/google/10-jahre-google-die-geschichte-einer-suchmaschine.htm (abgerufen am 25. Januar 2012)
- Firma DUPLICON (2012), tagSeoBlog: Neue Datenschutzbestimmungen: Google vereint sämtliche Produkte. Online im Internet: URL: [Stand: 25. Januar 2012] http://www.tagseoblog.de/neue-datenschutzbestimmungen-google-vereint-samtliche-produkte#more-10908 (abgerufen am 25. Januar 2012)
- Pandodaily (2012): Larry Page to Googlers: If You Don’t Get SPYW, Work Somewhere Else. Online im Internet : URL: [Stand: 24 Januar 2012] http://pandodaily.com/2012/01/24/larry-page-to-googlers-if-you-dont-get-spyw-work-somewhere-else/ [abgerufen am 25. Januar 2012]
Glossar
1 Webbrowser:
Unter Webbrowser versteht man das Programm womit Sie Internetseiten aufrufen können (z.B. Mozilla Firefox, Google Chrome, Internet Explorer). Webseiten sind in einer Programmiersprache erstellt worden und bestehen nur aus Text. Erst durch Ihren Webbrowser kann der geschriebene Text grafisch als Internetseite dargestellt werden.
2 Cookies:
Cookies sind kleine Textdateien die vom Webbrowser auf Ihrem Computer gespeichert werden. Sie beinhalten Informationen zu Ihrem Internetverhalten, die beim nächsten Internetbesuch wieder abgerufen werden können. Wegen den Cookies sind beispielsweise auf einigen Internetseiten Ihre Benutzerdaten und Passwörter noch gespeichert.
Autoren: Thorsten Thater und Peter Voshage
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